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Solarfabrik Freiburg geht an die Börse

Die Freiburger Solar-Fabrik AG will an die Börse gehen. Unter Führung der Consors Capital Bank AG strebt der Breisgauer Hersteller von Photovoltaikmodulen im Sommer dieses Jahres eine Notiz im Geregelten Markt an. Im Jahr 2001 erzielte die Solar-Fabrik AG nach eigenen Angaben mit Modulen und kompletten Solarsystemen einen Umsatz von 29 Millionen Euro und schrieb dabei im operativen Geschäft schwarze Zahlen. Gegenüber dem Vorjahr entspreche dies einem Umsatzanstieg von 45 Prozent, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Die Solar-Fabrik AG fertigte im Jahr 2001 Solarmodule mit einer Leistung von insgesamt 6,1 Megawatt (MW).

Georg Salvamoser, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Solar-Fabrik AG sagte zu den Motiven des Börsengangs: "Die weltweite Nachfrage nach Solarmodulen steigt auch in den nächsten Jahren weiter stark an – als Hersteller können wir diese Nachfrage mit den uns heute zur Verfügung stehenden Kapazitäten nicht decken". Mit dem Erlös aus dem Börsengang will die Solar-Fabrik AG, die heute bereits über 20 Prozent aller in Deutschland hergestellten Module fertigt, vor allem über den Ausbau der Fertigungskapazitäten ihre führende Marktposition festigen und weiter ausbauen. Darüber hinaus will das Freiburger Unternehmen seine Internationalisierung beschleunigen und neue Systemlösungen vermarkten, beispielsweise mobile Solar-Stationen oder solare Trinkwassergewinnungsanlagen.

10.06.2002 Quelle: Solar-Fabrik AG

Pressemitteilung in der Landshuter Zeitung (dpa)

Auszug aus dem Pressebericht

Die staatliche Förderung hat der deutsche Solarwirtschaft ein Rekordjahr beschert. Der Umsatz der Branche, die mehr als 20.000 Menschen beschäftigt, stieg kräftig auf 1,2 Milliarden Euro nach 790 Millionen Mark im Jahr 2000. Vor allem bei Photovoltaik-Anlagen zur Stromerzeugung stieg die Nachfrage deutlich, wie die Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft am Dienstag in Berlin mitteilte.
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau bewilligte demnach im Rahmen des 100.000-Dächer-Programms rund 20.000 Anträge und damit fast sechs Mal so viel wie beim Start des Programms 1999.
Insgesamt sind in Deutschland den Angaben zufolge mittlerweile Solarstromanlagen von über 180 Megawatt installiert. Rund 40 Prozent der Anlagen wurden in Bayern errichtet. Ermöglicht wurde der Solarboom durch die Förderprogramme der Bundesregierung. Auch in diesem Jahr rechnet die Branche mit einem weiteren Wachstum von 25 bis 30 Prozent.

 

 

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